Reinigungsmittel

Stark alkalische Reiniger werden wegen Ihrer Aggressivität nicht zur laufenden Reinigung und nur in Sonderfällen zur Grundreinigung eingesetzt. Aluminium, Glas oder Kunststoffe werden bei längerer Einwirkungsdauer von diesen Mitteln angegriffen und zerstört. Lackierte Flächen werden bereits bei kurzfristiger Einwirkzeit angegriffen; solche Flächen oder Belagseinbauten sind abzudecken.

Schwach alkalische Reiniger können im Allgemeinen unbedenklich eingesetzt werden. Ihr Haupteinsatzgebiet liegt in der Reinigung von Sanitärbereichen, Reihenduschen usw. In richtiger Dosierung mit Wasser eingesetzt, lösen diese Mittel Körperfette, Kosmetika, Fett- und Schmutzablagerungen.

Neutrale Reinigungsmittel eignen sich zur laufenden Reinigung in Trockenbereichen (allgemein genutzte keramische Bodenbeläge, WC-Anlagen,Umkleiden usw.). Sie besitzen ein nur geringes Fettauflösevermögen.

pH-Werte der Reinigungsmittelgruppen nach dem Merkblatt der „Deutschen Gesellschaft für das Badewesen: Hygiene, Reinigung und Desinfektion in Bädern“.

Die Art und Zusammensetzung der Verschmutzungenund der zu reinigenden Oberflächen (unterschiedliche Materialien und Stoffe) erfordert jeweils bestimmte Reinigungsmittel. Von besonderer Bedeutung ist der pH-Wert des Reinigungsmittels, da er erkennen lässt, ob ein Reinigungsmittel alkalisch, neutral oder sauer ist. Die pH-Skala reicht von 0 – 14 (siehe auch nebenstehende Abbildung).

Schwach saure Reiniger entfernen Kalkablagerungen(z.B. Calcium-Ausblühungen), Urinstein undandere mineralische Ausfällungen und Ablagerungen.Sie werden ferner in der Grundreinigungzur Beseitigung geringer, noch vom Verfugenherrührender Zementschleier eingesetzt. Siegreifen bei längerer Einwirkzeit zementäreVerfugungen an. Um dem vorzubeugen, sollten dieBelagsflächen zur Reduzierung des Saugvermögensder Fugen vor Beginn der Reinigung gründlicheingenässt werden. Die Einsatzmöglichkeitenschwach saurer Reiniger sind von der jeweiligenWasserhärte abhängig.

Geeignete und geprüfte Reinigungsmittel zurReinigung von keramischen Belägen in Schwimmbädernsind in einer ständig aktualisierten und erweitertenListe der „Deutschen Gesellschaft für dasBadewesen“, der sog. „Liste RK“ erfasst.

Auf filmbildende Reinigungsmittel sollte bei keramischenBelägen ganz verzichtet werden. Diesekönnen die rutschhemmende Wirkung keramischerBeläge stark beeinträchtigen oder aufheben sowiezu optischen Mängeln (z.B. Streifenbildung, aufbauendeSchutzschicht) und Reinigungsproblemenführen.Grundsätzlich sind die Hinweise der Hersteller derReinigungsmittel zur Anwendung und Dosierunggenau zu beachten, da eine falsche Anwendung denFliesenbelag, Fugen und elastische

Steingutfliesen und Steingutfliesen mit ceramicplus

Grundreinigung
Fliesen mit der pflegefreundlichen Oberfläche
ceramicplus reagieren wasserabweisend, so dass
sich der Zementschleier reduziert und direkt nach
dem Verlegen normalerweise einfach mit Wasser
entfernen lässt.
Hartnäckigere Zementschleierrückstände werden
mit einem schwach sauren Zementschleierentferner
unter Verwendung eines weichen
Schwamms bzw. Tuch entfernt. Rückstände des
Reinigungsmittels sollten vollständig mit Wasser
entfernt werden.

vilbostone - Feinsteinzeugfliesen

Fliesen sind von Natur aus reinigungsfreundlich.Reinigungsverfahren und Reinigungsmittel solltendaher auf den jeweiligen Bodenbelagstyp und dieörtlichen Verhältnisse abgestimmt werden.Zu beachten ist, dass Flusssäure und verwandteSubstanzen die Oberfläche von Feinsteinzeugfliesenund glasierten Steinzeug- und Feinsteinzeugfliesenangreifen oder zerstören können.

vilbostoneplus

Die Oberflächen der matten und anpolierten Feinsteinzeugfliesenwerden von Villeroy & Boch werkseitigmit der Versiegelung vilbostoneplusausgestattet, wodurch die Fleck- und Schmutzbeständigkeitdeutlich verbessert wird, eine Nachbehandlungmit einem Imprägniermittel wird seitensVilleroy & Boch nicht empfohlen!

Versiegelung - nur bei polierten Feinsteinzeugfliesen!

Im Anschluss an die Grundreinigung sollten polierteFeinsteinzeugfliesen mit einem geeigneten Fleckschutzmittelversiegelt werden, da ihre Oberflächenporendurch das Polieren keinen Fleckenschutzmehr aufweisen.